Fibrosarkom: Was ist das?
Fibrosarkome sind Tumoren der Haut.
Meistens findet man sie an den typischen Impfstellen in der Haut zwischen den Schulterblättern, der seitlichen Brustwand sowie der Muskulatur von Oberschenkel oder Hüfte.
Sie treten meist als einzelner Knoten in der Unterhaut in Erscheinung. In seltenen Fällen sind mehrere Knoten vorhanden. Diese Knoten sind von grobhöckeriger Gestalt und fühlen sich gummiartig, derb-elastisch oder knorpelig an. Manchmal läßt sich ein Strang ertasten, der von dem Knoten in die Tiefe zieht. Die Katzen empfinden das Betasten diese Knotens allgemein nicht als schmerzhaft und zeigen ansonsten ein ungestörtes Allgemeinbefinden.
Anfangs sind diese Knoten leicht verschieblich und klein. Der Tumor wird aber in den meisten Fällen sehr schnell größer. Innerhalb weniger Wochen können hühner- bis gänseeigroße Knoten entstehen, die dann eine innige Verbindung mir den Knochen der Wirbelsäule, den Schulterblättern, den Rippen oder anderen Strukturen eingehen. Wenn der Tumor in die Oberhaut einwächst, können Geschwüre entstehen, die sich leicht infizieren und entzünden können.
Die größte Gefahr für das Leben des Tieres gehen jedoch von den Tochtergeschwülsten des Tumors aus. Hierbei werden Zellen des Tumors im Organismus verstreut und siedeln sich vor allem in der Lunge, aber auch in anderen Organen an. Dort bilden sich weitere Knoten, die ebensoschnell wachsen. Wenn sich diese Metastasen gebildet haben, ist eine Therapie nicht mehr möglich.
Fibrosarkome sind bösartige Tumore!
Die Therapie sollte so schnell wie möglich nach Entdecken des Tumors erfolgen. Auch wenn der Tumor den Eindruck eines "harmlosen" Knotens erweckt und das Tier damit kein Problem zu haben scheint, sollte ein Tierarzt konsultiert werden. Je kleiner der Knoten ist, desto größer sind die Chancen auf Heilung.